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Die Bürgerstiftung Dormagen
freut sich über eine Zustiftung von 86.914,38 Euro.
Bürgermeister Peter-Olaf
Hoffmann und Dezernent Gerd Trzeszkowski übergaben den
„Nachlass Schilling“ an die Bürgerstiftung Dormagen.
Das Ehepaar, deren
behinderter Sohn frühzeitig verstorben war, hatte
festgelegt, dass der Nachlass zur Förderung von
behinderten Kindern und Jugendlichen verwendet werden
soll. Diese Aufgabe geht nun an die Bürgerstiftung, so
hat es der Rat der Stadt Dormagen beschlossen. „Wir
werden aus den Erträgen des Kapitals regelmäßig Projekte
entwickeln und behinderte Kinder und Jugendliche
fördern“, sagte Stiftungsvorstand Heinz Pankalla. In die
Vergabe sind Gerd Trzeszkowski und Bürgermeister
Peter-Olaf Hoffmann eingebunden, denn beide sind
Mitglieder des Stiftungsrates. So ist eine optimale
Abstimmung gewährleistet.
Die Bürgerstiftung Dormagen
hat seit der Gründung im August 2008 mehr als 35.000
Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. „Mit unseren
Projekten JeDoKi (Jedem Dormagener Kind ein
Instrument), der Förderung begabten Kinder aus
Migranten- und sozial benachteiligten Familien (Fit für
die Sek. I), dem Demenzprojekt und der Förderung von
Generationenprojekten sind wir bestens aufgestellt und
haben eine sehenswerte Bilanz,“ kommentiert
Finanzvorstand Jürgen Peters. Seit der Gründung der
Stiftung hat sich das Kapital nunmehr verdreifacht, so
dass der Stiftungsvorstand auch dank der Einnahmen aus
dem Adventskalender immer mehr Projekte finanzieren
kann. Noch in diesem Monat wird die Stiftung zudem den
2. Ulrich-Geldmacher Preis vergeben. |