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Dr. Udo Kratel und
Marlies Köhler von der Dormagener Hospizbewegung freuten
sich herzlich über den Ulrich Geldmacher-Preis der
Bürgerstiftung.
Die Bürgerstiftung Dormagen
vergab zum zweiten Mal den Ulrich Geldmacher-Preis. Der
Preis ist nach dem Sohn des verstorbenen Bürgermeisters
und Ehrenbürgers der Stadt benannt. Ulrich Geldmacher
förderte die Stiftung im Gründungsprozess mit 75.000
Euro. „Vor allem aber“, so Stiftungsvorsitzender Heinz
Pankalla, „gab Ulrich Geldmacher die wichtigsten Impulse
bei der Stiftungsgründung.“ Der weltweit agierende
Investmentbanker setzte sich intensiv für die Förderung
und Bildung von Kindern und Jugendlichen ein. Vor seinem
all zu frühen Tod am 25. Mai 2008 konnte er noch das
erste Stiftungsprojekt „Jedem Dormagener Kind ein
Instrument“ gemeinsam mit dem Vorstand auf den Weg
bringen.
Die Familie Geldmacher und
der Stiftungsvorstand vergaben den zweiten Ulrich
Geldmacher-Preis an die Hospizbewegung. „Mein Bruder
konnte in den USA seine letzten Monate so verleben, wie
es dem Hospizgedanken entspricht“, sagte Christoph
Geldmacher.
Nicht nur der persönliche
Bezug sondern auch die herausragende Arbeit der
Hospizbewegung wurden von der Stiftung gewürdigt. In
Dormagen verbringen knapp 80 Prozent der Sterbenden
ihren letzten Lebensabschnitt trotz schwerster
Krankheiten zu Hause oder in Seniorenheimen. Bundesweit
ist dies genau umgekehrt. Sie verdanken dies dem großen
Engagement der Dormagener Hospizbewegung.
Weiterhin zeigte sich die
Stiftung sehr beeindruckt von der Aufklärungsarbeit im
Bereich von Kindern und Jugendlichen. Die herausragende
Arbeit des Ambulanten Palliativ Zentrums, für die die
Dormagener Hospizbewegung bereits einen Innovationspreis
erhielt, war ebenfalls von entscheidender Bedeutung bei
der Preisvergabe.
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